Abdeckmittel


Abdeckmittel
Ạb|deck|mit|tel 〈n. 13Stoff, der bestimmte Stellen der Werkstoffe bei ihrer Bearbeitung vor Angriffen, z. B. durch ätzende Flüssigkeiten, schützt

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Abdeckmittel,
 
Hüttentechnik: Mittel zum Abdecken von Schmelzoberflächen, z. B. Pulver aus gebranntem Kalk für Stahlschmelzen, Holzkohle oder Quarzsandpulver bei Gusseisen und Schwermetallen, Salzgemische für Aluminium- und Magnesiumlegierungen. Sie sollen 1) den Abbrand oder die Gasaufnahme der Schmelze verhindern, 2) aufsteigende Verunreinigungen aus der Schmelze aufnehmen, 3) übermäßige Temperaturverluste durch Strahlung verringern.

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Ạb|deck|mit|tel, das (Metallurgie): Mittel zum Abdecken der Oberfläche von Schmelzen (2 a) bestimmter Metalle u. Legierungen, das die unmittelbare Berührung mit der Atmosphäre verhindert.

Universal-Lexikon. 2012.

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